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Hans Schröter
Diplom Ingenieur - Radiästhet
Wehrheimer Pfad 6
61191 Rosbach
Tel / Fax: +49 (0)6003 3559 

hans.schroeter@waterforlife.de


Für die einen war er der geniale Wassersucher in der Wüste, für die anderen hatten seine unkonventionellen Arbeiten den Geruch der Scharlatanerie: Hans Schröter (Jahrg. 1940). Denn der Diplomingenieur nutzt bei seiner Suche eine Wünschelrute, verbindet hydrogeologisches Fachwissen mit traditionellem Wissen - mit überragenden Erfolg. Schlägt seine Rute aus, stößt der Bohrer in neun von zehn Fällen auf Wasser.

Vor fünf Jahren fand seine Arbeit für die GTZ aus heiterem Himmel ein jähes Ende. "Der Himmel war wolkenlos, als mich in Namibia ein Blitzschlag beim Rutengehen direkt in den Kopf traf", erinnert sich Schröter. Er braucht Jahre, um sich von dem schweren Unfall zu erholen. "Da die Fälle normalerweise tödlich verlaufen, gab es auch keinerlei Erfahrung mit Reha-Therapien", berichtet er. Die Anerkennung als Schwerbehinderter sei unter diesen Umständen schnell gegangen.

Heute hat er so viel Lebensqualität zurückgewonnen, dass er wieder mit der Rute unterwegs ist - Freundschaftsdienste, die er für Freunde und Bekannte gegen die Übernahme der Unkosten gern übernimmt, entweder als Vortragsreisender oder als Wassersucher im In- und Ausland. "Das Feuer ist wieder da", und seine Augen zwinkern verschmitzt. "Nur, zu einfach sollte es bitteschön nicht sein." Sinai oder Indien reizen ihn.

Sein Vorgehen ist jedes Mal gleich. Zunächst wertet der Ingenieur alles vorhandene hydrogeologische und topographische Kartenmaterial aus. "Ich kann natürlich nur Wasser finden, wo es tatsächlich welches gibt. Und das sehe ich an den Unterlagen", erzählt er fast entschuldigend. "Sonst fange ich gar nicht erst an!".

Reist Hans Schröter schließlich an, muss er sich auf das Land oder die Region einstellen, etwa auf die Höhe. "Das dauert einen oder zwei Tage, bis ich mich eingependelt habe", nennt der Rutengänger das. Heute kann er mit der Wünschelrute wieder zwei, drei Stunden am Tag arbeiten - und setzt auch mal einen Tag aus, je nach Befinden. Da achtet seine Frau Luise drauf, denn er selbst hat das Gespür für die Grenze seiner Belastbarkeit verloren.

Schröters Erfahrungen sind einzigartig auf der Welt. "Welcher Mensch", fragt er rhetorisch, "hat schon auf drei Kontinenten mit der Rute Wasser gesucht, und hinterher die Möglichkeit gehabt, mit einer Bohrung zu verifizieren, ob seine Vorhersage auch stimmt?" Der GTZ-Experte im Ruhestand möchte traditionelles Wissen und moderne Wissenschaft vereinen und durch seinen Erfahrungsschatz den Menschen in der einen oder anderen Region zu Trinkwasser verhelfen.

(Aus "GTZ-intern", Ausgabe Nr. 86, Februar 2001)